Freitag, 27. Juli 2012

14,07, 16.07, 19.07

Hallo,

(14.07)
da bin ich wieder. Ich weiß, ich schreibe diesmal einen Eintrag schnell hinter her, sonst müsst ihr ja immer so lange warten bis ihr wieder etwas Neues zu lesen bekommt. Wenn ihr diesen Eintrag liest, liegt das schon eine ganze Weile zurück, was ich allerdings nicht hoffe. Ihr fragt euch jetzt sicherlich: "was meint sie damit? Ihre ganzen Einträge stimmen auf den Tag nicht genau über ein." Es ist so, dass mein Laptop kaputt ist und ich ihn im Moment in einer Reparatur habe (falls man ihn noch reparieren kann). Die Verbindung zum Ladekabel und PC ist kaputt. Auf alle Fälle hoffe ich und wünsche ich mir, dass er schnell wieder heile geht und ich weiterhin meine Einträge machen kann.
Ich hab vorher auf Papier meine Einträge geschrieben, echt auf so eine altmodische Weise und dann jetzt gerade auf den Lapi getippt. Was ich gerade mach ist echt umständlich aber was soll´s. Ich bin froh wenn mein PC wieder geht und ich nicht mehr auf Papier schreiben muss. Ich finde das nervig so viel Papier bei mir zu haben und dann zu gucken ob ja schön alles in der genauen Reihenfolge ist. Es ist echt eine Menge Arbeit alles auf Papier zuschreiben und ich muss sagen es dauert auch viel länger. Ich bin sehr, sehr froh über unsere heutige Generation, denn so haben wir nicht die Last, die die Großeltern gehabt haben und das schöne ist, man muss den Text nur einmal schreiben. Den Text kann dann jeder lesen der meine Seite kennt und sie aufruft und nicht wie damals für jeden den gleichen Text und das dann immer per Hand schreiben. Das einzig Gute ist daran glaube ich, dass man sich im Schönschreiben üben kann. Aber trotzdem ist es nichts für mich und wenn man dann auch noch ein Wort falschgeschrieben hat oder ein Wort durch gestrichen hat, kann man wieder von vorne anfangen. Also das wär nichts für mich. Da muss ich auch ganz ehrlich sein, das ich dann euch nichts geschrieben hätte. Also ein klarer Vorteil für die heutige Lebensweise und der modernen Technologie.
 So zu meinem Laptop wieder. Ich habe ihn letzten Freitag zur Reparatur gebracht und bin so ca. 10 km gegangen, nicht alles am Stück aber an dem Tag zumindest. Ich musste den Typ ja erst mal finden der ihn jetzt nachguckt. Er wohnte paar Dörfer weiter oder ein Dorf weiter. Ich weiß es gerade nicht so richtig. Auf alle Fälle ist es so, dass ich mich erst einmal verlaufen habe trotz Karte und auf den Rückweg musste ich mich auch ein paar Mal durch fragen um überhaupt wieder zurück zu finden. Ich habe für eine Strecke über eine Std. gebraucht und mir taten die Beine danach weh und auf den Schildern stand dann so z.B. 5 km noch nach .V. Dingsen und dann kam irgendwann eine Kreuzung und ich konnte nicht genau sagen ob geradeaus, weiter oder nach links. Ich konnte aber schon mal sagen das es geradeaus geht oder nach links auf jeden Fall nicht nach rechts. Es war echt ein Abendteuer. Das aller Schlimmste fand ich aber das es geregnet hat und das ich noch zu Fuß unterwegs war und das es doch so weit weg ist, als gedacht und gelesen. Ich kann euch sagen als ich in meinem Zimmer endlich war und auf meinem Bett gesessen habe, wollte ich nicht mehr aufstehen sondern einfach mich hinlegen und mich ausruhen. Ich wollte gar nicht mehr aufstehen und mir taten die Beine weh.

(16.07)
 Heute haben wir Montag und ich sitze gerade in meinem Lieblings Café und trinke einen schönen heißen schwarzen Tee mit Milch und Zucker. Das müsst ihr mal probieren, das schmeckt so gut.
Wenn ich jetzt grade durch die große Tür sehe, bin ich doch schon sehr froh im warmen zu sitzen und im trockenen. Das Wetter ist ja momentan echt schrecklich und einfach nicht zum aushalten. Der Sommer wird dieses Jahr auch nicht mehr kommen, denke ich zumindest. Was denkt ihr? Glaubt ihr das der Sommer noch kommt?
Wenn ich jetzt aus dem Fenster schaue, kommt die Sehnsucht irgendwo in die Wärme zu fahren und einfach da zu bleiben. Wir hatten dieses Jahr noch nicht mal wirklich Sommer, dieses Jahr genauso wie die das letzte Jahr zu vor.
Ich will euch dann mal von meinem Wochenende berichten.
Am Wochenende hatte ich dann Spätschicht, zum Glück. So konnte ich wenigstens dann ausschlafen. Der Dienst am Samstag war sehr, sehr entspannend und ruhig. Ich musste nur so für eine Std. oben auf Gruppe 3 aushelfen, da ein Kollege da alleine war und auf Gruppe 4 Tabletten stellen musste. So habe ich die Aufsicht übernommen und mich mit den Bewohnern etwas beschäftigt und von so manchen eine Überraschung bekommen. Ich hätte bei so manch einem nicht gedacht, dass die das Gespür haben auf Klo zu gehen aber da wurde ich ganz anders belehrt. Einer hat meine Hand genommen, mich in sein Zimmer durchgeführt und dann ins Bad (jedes Zimmer hat sein Bad), hat sich so hingestellt, so das man weiß er möchte aufs Klo. Ich wusste, dass er eine Pampers trägt aber ich hätte nie gedacht, dass er weiß, so jetzt muss ich. Ich war total verdutzt und ehrlich gesagt habe ich mich drüber gefreut, dass er es kann, denn die Kleinigkeiten sind schon das Besondere bei den Menschen. Man weiß, dass sie nicht viel können, deswegen sind die Kleinigkeiten das aller Schönste. Man lernt bei denen die Kleinigkeiten zu schätzen.
Ja das war der Samstag soweit.
Der Sonntag sieht ganz, ganz anders aus, war auch hektischer. Also ich konnte auf jeden Fall ausschlafen. Ich habe bis 11 Uhr geschlafen und 5 min später klingelte mein Handy, wo es aufleuchtete, sah ich Marienheim ruft an. Ich habe erst Mal einen Schreck bekommen. Ich dachte: scheiße habe ich verschlafen.
Ich habe nicht verschlafen aber ich musste schnell zur Arbeit, da wir einen Notfall hatten. Die im Frühdienst waren zu zweit und der Bewohner war schon mit dem Krankenwagen zur Herzklinik und Christian musste dann hinterher und da dann Andrea alleine gewesen wäre, musste ich zur Arbeit kommen. Ich wohne in der Nähe vom Heim, also habe ich mich ganz schnell fertig gemacht und bin zur Arbeit gegangen. Dort war dann alles sehr hektisch. Christian ist weggefahren und Andrea und ich mussten dann erst mal für Ordnung und Ruhe sorgen. Zum Glück war der Nachmittag ruhig aber ich war am Abend einfach nur platt, weil man so vieles zu machen hatte.
Das war der ein anstrengender Sonntag. Aber ich glaube, der kam mir nur so anstrengend vor, da ich schon die ganze Woche über schon müde war. Ich hatte ja noch keinen ruhigen Tag so wirklich nach der Freizeit. Ich habe ja vom 18 - 20 frei. Das Wochenende muss ich arbeiten weil denen da einer fehlt und ich jetzt an der Reihe bin einzuspringen. Wenigstens habe ich das WE frei wo ich eigentlich Dienst hätte. Aber leider nur noch Frühdienst.
So jetzt muss ich mich aber beeilen damit ich den Bus bekomme.

(19.07)
 Ich lass die Begrüßung einfach mal weg und schreibe weiter, denn wenn ihr den Eintrag sieht, liest ihr die Begrüßung ja ganz oben und liest ihn ja von oben nach unten. Diesmal habe ich den Eintrag in mehreren Tagen geschrieben und nicht wie sonst. Man muss sich ja an seine neue Sachen anpassen. Man muss sich immer auf neue Sachen anpassen, ob man will oder nicht, man wird immer dazu gezwungen. Was heißt gezwungen wir müssen uns damit abfinden. Das Leben gibt immer Veränderung. Man kann seinen Tag nicht immer gleich leben, auch wenn man es gerne würde, aber jeder Tag ist anders und jeder Tag hat seine Höhen und Tiefen. Wir erfahren jeden Tag immer was Neues. Entweder im Familienkreis, Freundeskreis, aus den Nachrichten etc. an manchen Tagen finden wir es wahrscheinlich sehr anstrengend und an manch anderen ganz interessant.
Ich will euch jetzt nicht einfach damit zu schreiben. Ich will ja euch eigentlich berichten wie es mir in den letzten Tagen so ergangen ist. Tage? Da muss ich mich verbessern, wie es mir am Dienstag, Mittwoch und heute ergeht bzw. ergangen ist, davon muss ich euch berichten und nicht von den Tagen. So lang liegt das ja nun auch nicht wieder zurück und so viele Tage sind es ja auch wiederrum nicht.
Am Dienstag bin ich nach Hause gefahren, da ich ja Überstunden habe und die eben nun abfeiern muss. Doch ich bin erst nach der Arbeit gefahren.
 Als ich in dem ersten Zug saß, wurde ich ganz, ganz müde und hätte so schlafen können, doch da darf ich nicht und will ich nicht schlafen, denn ich habe Angst die Haltestelle nicht mit zubekommen wo ich aussteigen muss. Ich fahre nämlich nur 20 min mit dem Zug aber im zweiten Zug darf ich. Aber als ich dann in dem Zug saß, konnte ich nicht mehr schlafen. Ich war zu übermüdet oder einfach nur wach geworden. Es hat mich ziemlich aufgeregt, denn ich spürte die Müdigkeit in meinen Gliedern sitzen, nur ich konnte einfach nicht. Ich bin ab und zu ein bisschen eingenickt, habe aber trotzdem alles mit bekommen. Als ich dann am nächsten HBF warten musste, um in den letzten Zug zu steigen, der mich zum Heimat HBF fährt, war ich wieder total müde und im Zug dann wieder wach. Ich war so genervt davon. Als ich dann endlich im Auto saß, habe ich gedacht: so nicht mehr lange und dann bin ich endlich Zuhause und ich kann schön schlafen und habe meine Ruhe. Doch ich konnte Zuhause auch noch nicht so wirklich zu Bett gehen. Ich war einfach zu wach, außerdem musste ich noch etwas Ordnung in meinem Zimmer schaffen und die Cousinen sind ja zu Besuch. Na ja, auf jeden Fall musste ich als aller erstes mein Zimmer soweit aufräumen, so dass ich ins Bett konnte und es mich nicht aufregt, das da Kisten stehen. Ich kann das nicht haben, wenn da einfach Kisten stehen und mir den Weg versperren. Das hört sich blöd an wahrscheinlich, aber ich habe bis ein Uhr morgens da gehockt und habe Kisten ausgeräumt. Ich habe so gut es ging die Sachen verstaut oder die Sachen ausgemistet, die ich einfach nicht mehr brauche. Ihr fragt euch wahrscheinlich woher kommen denn die ganzen Sachen. Also wenn ihr regelmäßig in meinem Blog gelesen habt, dann habt ihr ja mit bekommen das meine Eltern ja vor kurzem bei mir waren und so einige Sachen mit genommen haben und die standen nun in meinem Zimmer und die haben mich gestört. Aber nach dem aufräumen konnte ich so schön in mein Bett fallen und schlafen. Ich hatte so ein angenehmen Schlaf wie schon lange nicht mehr.
Am nächsten Morgen musste ich wieder früh aufstehen, da ich mit Mama in die Stadt musste. Sie musste zum Arzt und ich zum Amt. Ich brauchte eine beglaubigte Kopie meines Personalausweises. Zu unserem Amt muss ich was sagen. Ich muss euch sagen das Amt, besonderes das Einwohnermeldeamt ist da sehr speziell und unfreundlich. Da sitzt nur eine Frau drinnen und die ist einfach zum lieb haben, im ironischen Sinne meine ich das jetzt. ich kann die absolut nicht ab. So eine unfreundliche Frau gehört eigentlich verboten in dem Bereich. Die hatten eigentlich geschlossen aber das wusste ich nicht. Also bin ich hinein und sie so: „wir haben geschlossen"
Ich: "ja tut mir leid aber meine Sache ist wichtig".
Sie" ja trotzdem".
Ich: " ja und meine Sache ist wichtig. Ich bin hier angemeldet und bin derzeit in NRW und kriege die Sachen da nicht her".
Sie:" ja dann gehen sie mal zur Kasse und zahlen schon mal".
Ich bin zur Kasse und habe gezahlt. Daraufhin hat die Frau ein Telefonat bekommen und in meiner Anwesenheit schön gelästert.
Sie hat in ihr Hörer geredet und gesprochen: "ja weißt Du, die Menschen sind so unfreundlich, die gucken nicht auf die Öffnungszeiten und gehen einfach durch die Tür und denken wir haben nichts anderes zu tun. Die denken ihre Angelegenheiten sind immer wichtig und nicht unserer".
Als sie dann endlich fertig war, habe ich gesagt: "ja tut mir leid, ich musste heute kommen, da ich ja nicht hier wohne."
 Bor diese Frau die geht ja mal gar nicht. Das Beste war ja dann auch noch, ich musste heute auch noch mal zu ihr um mein polizeiliches Führungszeugnis zu beantragen, da war die auch nicht viel besser drauf. Die hat erst mal gefragt was für ein polizeiliches Führungszeugnis ich den bräuchte. Man woher soll ich das wissen, die arbeitet doch da und nicht ich. Die muss den Mist doch wissen und was für eine unfreundliche Person die ist.
So genug aufgeregt.
Zurück zu gestern. Am Abend bin ich dann mit Miri, Lisa u. Jani zu Philip gefahren wo Gebetskreis war. Aber wir haben eher die meiste Zeit nur gelabert und nicht gebetet. Aber es war ein sehr schöner und lustiger Abend nur das ich eben müde war.
Das war der Abend gestern.
Heute war ich ja beim Amt und bis jetzt ist noch nicht viel geschehen und passiert. Mali kam kurz vorbei sodass ich sie wieder gesehen habe und mich mit ihr ein bisschen unterhalten.
So mal gucken was der restliche Tag einen noch so alles bringt.
Endlich scheint mal etwas die Sonne. Ich habe die Sonne so was von vermisst aber leider wird das nicht von allzu langer Dauer sein, das die Sonne so schönt scheint. Irgendwann wird das Graue wieder kommen und uns wieder die Laune verderben. Das Wetter ist echt anstrengend aber es will ja auch nicht jemanden Freude machen. Das will scheinbar einen nur nerven.

(20.07)
Dann will ich euch jetzt mal von dem Tag gestern noch zu Ende berichten. Es wurde eine ganz spontane Sache gemacht und zwar ein DVD-Abend bei Lisa Zuhause. Wir haben "Für immer Liebe" geguckt und der Film beruht auf einer wahren Begebenheit. Der Film war so schön aber auch traurig, ich war die einzige die so geweint hat bei dem Film.
Na ja, aber die Geschichte war auch so rührend, denn er also der Ehemann muss es schaffen das seine Frau sich wieder in ihn verliebt aber sie kennt ihn nicht.
Paige und Leo sind frisch verheiratet und sehr verliebt. Doch nach einem Autounfall erwacht Paige aus dem Koma und kann sich nicht mehr an die letzten fünf Jahre erinnern – auch nicht mehr an ihren Mann Leo. Dieser lässt fortan nichts unversucht, um das Herz seiner Frau wieder aufs Neue zu erobern. Doch sie entwickelt Gefühle für ihren Ex-Freund, worauf Leo völlig verbittert und distanziert reagiert. Er beschließt, um ihre Liebe zu kämpfen. Trotz alledem kann sie sich an ihre gemeinsame Vergangenheit nicht erinnern. Dies kommt ihren Eltern zugute, die diesen Abschnitt in Paiges Leben nie gutheißen konnten, denn Paige hatte den Kontakt zu ihren Eltern abgebrochen. Sie unternehmen alles, damit es wird "wie früher". Letztendlich gibt Leo auf und stimmt der Scheidung zu. Paige erfährt aber, dass ihr Vater eine Affäre mit einer ihrer Freundinnen hatte und dies der Grund für ihren Wandel war. Dieser vollzieht sich nun von neuem, nur dass sie diesmal ihrem Vater verzeiht. Der Film endet damit, dass Paige und Leo sich wieder treffen und gemeinsam etwas trinken gehen.
 Es lohnt sich echt den Film anzusehen, auch wenn es ein Mädchenfilm ist kann es jeder gucken.
Ich weiß nicht wie das ist, sich an nichts mehr erinnern zu können und hoffe ich werde es nie erleben und ihr auch nicht. Es tut mir leid für die denen es passiert ist.
Denn es muss mehr als schlimm sein wenn man sich an paar Jahre nicht mehr erinnern kann oder sogar an sein ganzes Leben nicht.
So genug zu dem Thema.
Ich werde dann auch mal aufhören.
Ich melde mich wieder, wenn es wieder was gibt.
lg freddy o. fred

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