Montag, 7. November 2011

06.11.11

Na ihr,

ich habe mir vor kurzem das Buch: "Das Ziel heisst Leben von Ben Carso " gekauft. Ben Carson ist ein bekannter Neurochirurg und kommt aus der USA. In dem Buch handelt es sich um Risiken. Es ist sehr interessant und bringt einen ziemlich viel zum nachdenken. Na ja zumindest hat das Buch mich zum nachdenken angeregt.
Bei meiner Familie im Freundeskreis, hat einer einen Tumor und nimmt immer ab. Habe ich jetzt am Telefon immer zu hören bekommen, die letzten tag. Es ist einfach nur traurig. Denn er ist noch nicht so alt und er hat eine Familie und sein jüngster Sohn ist grade mal so alt wie mein Bruder. Was mich noch trauriger macht. Als ich letztens Zuhause war, habe ich mich gewundert wieso er (Vater) nicht mehr so viel spricht, sonst hat er sich immer bei dem Gesprächen beteiligt und jetzt auf ein mal gar nicht mehr. Er war so ruhig, echt ungewohnt. auf jeden fall habe ich der kurzen Zeit, wo ich jetzt nicht da war, erfahren das er na ja einfach schwächer geworden ist. Das er sich nicht mehr auf einem Stuhl nicht mehr so wirklich halten kann und das er jetzt in einem Rollstuhl sitzt. Es ist echt traurig. Mir tut die Familie leid und ich frage mich zur Zeit echt häufig wieso diese Familie? Wieso passiert so ein Schicksal so einer netten Familie? Wieso dann auch noch ein Tumor, den man nicht behandeln kann? Es schissen mir so viele Fragen durch den Kopf und besonders heute Abend. Eigentlich schlaf ich schon um diese Zeit und müsste, da ich morgen Frühschicht habe, aber ich kann nicht und ich werde mit dem Schlafmangel morgenfrüh leben müssen. Damit ich mich etwas ablenke schreib ich jetzt einfach hier meine Gedanken rein und versuche mich müde mit zu machen. Ich hoffe das es klappt.

Das Buch das ich gerade ein bisschen vorgestellt habe, das hat Recht. Denn da stand und kommt auch zum Ausdruck an manchen Stellen das, dass leben ein Risiko ist. Ist es auch, denn man weis nie ob es richtig ist und ob es falsch ist. Man muss immer ein Risiko eingehen. Das fängt schon bei den kleinsten Sachen an. Wie z.B. ich wollte eigentlich nie in die Pflege. Ich wollte nach der Schule eigentlich nach London unm dort ein Aupair Jahr zu machen, am Anfang schien es gut zu laufen aber als es dann an mein Alter ging, war ich dann zu jung obwohl ich sonst alles gut hatte. Also gute Bewertung bekommen von der Familie wo ich auf deren Kindern auf gepasst habe. Neben der Bewerbung hatte ich einen Plan B machen müssen. Na ja ich habe den nicht gemacht ich war auch sehr, sehr unzufrieden mit dem Plan und ich muss sagen das ich mit dem Vorschlag von der Patentante von meinem Bruder nicht einverstanden war. Sie meinte ich soll in der Pflege arbeiten und das in einem Behindertenheim. Ich habe nur gedacht oh nein bitte keine Pflege und dann das auch noch bei Erwachsenen und die dann auch noch behindert sind. Ich habe ab Plan B echt gehofft das es mit Plan A wirklich klappt. Na ja irgendwann hatte ich dann mein Bewerbungsgespräch bei dem Heim wo ich jetzt bin und als man mir den Vertrag gab habe ich nur gesagt das es mich interessiert aber ich mit noch Gedanken machen müsse. Ich hatte im Bewerbungsgespräch gedacht ne da willst du nicht hin und als ich mir dann mein Zimmer anschaute wo ich jetzt wohne, habe ich noch mehr gedacht oh bitte lass es London werden. Ich habe eine Woche drüber nachgedacht und habe dann da noch mal angerufen. Ich habe gesagt ich würde mir gerne das ganze angucken und als ich das zweite mal da war, habe ich dann unterschrieben weil ich dachte so das machst du jetzt auch wenn du das nie machen wolltest und es richtig ekelig findest andere Leuten da zu pflegen. Außerdem geht das Jahr schnell rum und nach dem Jahr kann man auch was andres machen. In der Zeit hatte ich keine Rückmeldung aus London. Ein paar Tage später erhielt ich eine Antwort aus London, die gesagt haben ich wäre zu jung aber sie trotzdem weiter suchen könnten. Aber ich habe dann gesagt das sie es nicht bräuchte, da ich jetzt was gefunden habe. Ganz ehrlich, ich bin echt froh das Risiko eingegangen zu sein mit dem FSJ. Da ich jetzt einen festen Berufswunsch habe und der mir zeigt was ich jetzt wirklich will. Am Anfang wusste ich nicht was ich nun machen will. Was für eine Ausbildung und jetzt weis ich es. Ganz ehrlich das Jahr geht ziemlich schnell vorbei. In weniger als zwei Monaten haben wir Weihnachten und dann ist schon Silvester und dann haben wir 2012. Das letzte halbe Jahr geht dann auch schnell rum. Das ist mir so aufgefallen als ich den Zettel bekam wo ich meinen Urlaub eintragen sollte, wo ich den nun gerne haben würde.
Ich bin froh das mir das Risiko geholfen hat mir zu zeigen das ich gern doch in einer Pflege arbeiten will und das es mir sogar viel spaß macht. Auch wenn es manchmal echt ekelhaft ist. Aber man härtet sich ab bei dem Ganzen. Man gewöhnt sich wirklich an alles.
Der noch nicht weis was ich nun nach diesem Jahr machen möchte und was für eine Ausbildung. Ich möchte gerne Kinderkrankenschwester werden. Aber ich versuche erst einmal eine drei jährige Ausbildung für die Erwachsenpflege zu bekommen und dann zwei Jahre dran hängen mit Kinderpflege. Damit ich alles machen kann später.
So ich werde jetzt versuchen zu schlafen.
Gute Nacht.
lg freddy o. fred

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